Bei den Hausaufgaben sollten Eltern nur wenig
helfen. Am besten unterstützen Sie Ihr Kind
darin, wenn Sie ihm helfen den persönlichen
Lernstil herauszufinden. Ihre Anwesenheit
während der Hausaufgabenzeit gibt dem Kind
zudem eine gewisse Sicherheit und ein
Wohlbefinden. Wenn Ihr Kind Mühe hat sich auf
die Aufgaben zu konzentrieren, versuchen Sie die
folgenden Fragen zu beantworten, damit Sie sich
auf den jeweiligen Lerntyp einstellen können.
Typus: Ist Ihr Kind ein A- oder ein
B-Typ?
-Typ A arbeitet nach dem Motto «Erst
die Arbeit, dann das Vergnügen». Er kann
erst ruhig spielen, wenn die
Aufgaben erledigt
sind.
-Typ B nimmts gelassener und spielt
lieber zuerst, um dann umso entspannter an die
Aufgaben zu gehen.
Zeitpunkt: Jedes Kind muss selber
ausprobieren, wann es am besten arbeitet, den
vereinbarten Zeitpunkt aber auch einhalten.
Arbeitsplatz: Am besten dort, wo das
Kind entspannt und konzentriert arbeiten kann,
wo alle Arbeitsmaterialien zur Verfügung
stehen und nichts ablenkt.
Verpflegung: Sorgen Sie dafür, dass
Ihr Kind sich vor und nach den Hausaufgaben
erholen sowie etwas essen und trinken kann.
Prioritäten: Aufgaben sortieren:
Welche müssen am nächsten Tag, welche Ende
Woche gemacht sein? Vorsprung: Für Prüfungen
nicht erst am Abend vorher lernen - lieber
sechs Mal 15 Minuten. Hilfe: Als Eltern in der
Nähe bleiben, dem Kind aber nicht ungefragt
helfen.
Selbsthilfe: Dem Kind zeigen, wo es
Informationen findet: Im Duden, im Lexikon, im
Internet. Eventuell auch in organisierten
Lerngruppen und bei den Lehrern. Austausch:
Mit den Lehrern über die Erledigung der
Hausaufgaben sprechen, etwa, ob sie von den
Eltern kontrolliert werden sollen.
Zeitrahmen: Pro Schuljahr sollte ein
Kind nicht mehr als zehn Minuten täglich
daheim lernen, also ein Viertklässler rund 40
Minuten. Sprechen Sie mit dem Lehrer, wenn es
viel mehr ist.
Delegieren: Sind Sie mit den Aufgaben
des Kindes überfordert, organisieren Sie
Hilfe: Verwandte, Nachhilfelehrer, Mitschüler.
- Quelle: www.sveot.ch
der Schweizerischen Vereinigung der
Elternorganisationen.
- Weiterführende Literatur: Artikel
aus dem Migros Magazin.
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